Homebrew Updates

Homebrew auf dem Mac ist normalerweise sehr aktiv und Updates gibt es beinahe täglich. Bei mir war das plötzlich nicht mehr so; und dass, obwohl das Skript nichts zu beanstanden hatte („Already up-to-date“) und auch der Selftest hat keine Auffälligkeiten gefunden.

Fehler ist ein Bug im Updatesystem und die Lösung sieht wiefolgt aus:

cd $(brew --repo) && git fetch && git reset --hard origin/master && brew update

Das iPad Pro ist das neue MacBook Pro

Das letzte Update des Macbook Pro-Serie ist über ein Jahr her.

Im neuesten iPad Pro-Spot wird das iPad als Computer  deklariert und auch die Detailseiten versuchen dem geneigten Käufer das iPad als Computer zu verkaufen.

Läßt sich ein Macbook durch ein iPad ersetzen?

Es ist schon erstaunlich, was die iPads bereits leisten können. Und trotzdem ist die Antwort einfach: es kommt drauf an… Für viele Aufgaben ist das iPad sicher ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. Officekram wir Textverarbeitung & Tabellenkalkulation, Mail & Web und auch Medienkonsum sind auf den Tablets kein Problem und diese Aufgaben lösen Sie zuverlässig.

Woran aber scheitert es noch?

Meiner Meinung nach sind es vereinzelte Softwarelösungen, die einen Umstieg schwierig bis unmöglich machen. Meine Drucksachen könnte ich derzeit nicht auf einem iPad erstellen. Eine Shell mit CLI wird es auch nicht geben. Auch FinalCut & Motion gibt es in dem Umfang nicht auf dem iPad; hier fehlt es sicher auch noch hardwaremäßig: CPU-Leistung, externe Speichermedien, etc. Die großen Daten muß man zur Bearbeitung lokal griffbereit haben. Bei allem anderem kann man sicher mit Cloudsync (und entsprechender Netzanbindung) gut leben.
Aber abgesehen vom Videobereich (der, sind wir mal ehrlich, auf einem Notebook auch nicht wirklich Spaß macht), sind die Hauptprobleme softwareseitig zu lösen. Die Hardware der aktuellen iPad-Generation wäre für einen Wechsel vom MacBook bereit. Die Software ist es nicht. Noch nicht.

Qualitätssoftware von Adobe

Photoshop hat im neuesten Update 2015.5 Probleme mit der Farbwiedergabe. The Luminous Landscape hat dies bestätigt. Demnach gibt es z.T. deutliche Farbverschiebungen beim Druck (→ Adobes Übergangslösung).

Ich freue mich sehr, dass es mittlerweile einige brauchbare Alternativen zu Adobeprodukten gibt:

Affinity hat bereits den Publisher (als Alternative zu Indesign) und eine DAM (Digital-Asset-Management → Alternative zu Lightroom) angekündigt.

Diskus

Der Diskus | The First Portable MFI Apple Watch Charger von ThanoTech Inc. ist ein Kickstarter-Projekt für ein portables Apple Watch Ladekabel. Und obwohl es von Apple lizensiert werden soll, hat das Unternehmen aus Cupertino den Kickstartern die Nutzung eines Lightningports untersagt [Quelle: The Verge].

Schade, denn das wäre die einzige Option, die dieses Gadget hätte interessant werden lassen können. Ansonsten ist es weder übermäßig platzsparend noch günstig.

Kabel und das Internet

Genau genommen ist das nicht ganz richtig: Kabel ist ja Vodafone. Und trotzdem ist es noch Kabel.

Ich habe schon ein paar Jahre einen Kabel 32 Internet-Anschluß; dieser funktioniert recht zuverlässig und ist im Vergleich zur Telekom echt bezahlbar. Vor allem bekomme ich mehr Performance, als sie mir die Telekom derzeit bieten kann.

Kürzlich war es mal wieder soweit und ich habe meine Internetoptionen geprüft – und siehe da: ich kann (fast) zum selben Preis ein Update auf Kabel 100 machen. Toll! Gesagt, getan: online bestellt und zwei Tage später war das Paket mit dem neuen Kabelmodem da. Der Austausch mit dem alten Modem ist 1:1 und schnell erledigt.

Aber Kabel wäre nicht Kabel, wenn nicht irgendwas besonders wäre: das Modem (Compal CH7466CE) hat seinen Router standardmäßig aktiviert und dieser kann nur über das Kundenportal von Vodafone nach 3-facher Bestätigung abgeschaltet werden. Auf so etwas muss man erstmal kommen!

Wer also eine Fritzbox, Airport oder ähnliches hinter einem Kabelmodem betreiben möchte: schaut mal in eurem Kundenportal nach dem Bridgemodus für das Modem.

Musikstreaming – Die Qual der Wahl

Die Zeiten, in denen ich musikmäßig auf dem Laufendem war sind lange vorbei. Im Alltag höre ich meistens Podcasts (die man btw immer noch erklären muss) und Hörbücher.

Aber es gibt immer mal wieder Gelegenheit für Musik. Und wenn es nicht gerade wieder ein explizites Album ist, welches ich rauf & runter höre (wie aktuell Hamilton) , dann lasse ich mich gerne auf etwas Neues ein:

  • klassisches Radio wäre hier vielleicht das Mittel der Wahl, aber der Dudelfunk ist imho unerträglich.
  • Deezer habe ich vor Ewigzeiten mal ausprobiert und ich kann nicht mal mehr genau sagen, was mir daran nicht gefallen hat .
  • Google und amazon haben ein sehr überschaubares Angebot und erwecken den Eindruck, diese Kategorie nicht sonderlich ernst zunehmen.
  • Apple Music. Eigentlich sollte das genau auf mich passen. Der Katalog ist groß genug und die Einbindung in sämtliche Apple Geräte ist natürlich auch da. Aber für mich funktioniert Apple Music nur so lange ich bereits bekannte Musik hören möchte; Empfehlungen funktionieren hier für mich nicht.
  • Ganz anders bei Spotify: die Empfehlungen sind in der Regel gut, die meisten Freunde sind hier vertreten und so gibt es immer wieder Playlisten, denen man folgen möchte.

Ich brauche keinen Radiosender wie Beats 1. Ich möchte Empfehlungen von Leuten, deren Musikgeschmack ich traue. Ich möchte tolle Vorschläge, die zu meinem Musikgeschmack passen.

Ich lande also mal wieder bei Spotify. Aber bis jetzt nicht dauerhaft. Ich abonniere regelmäßig für ein paar Monate und vergleiche. Stay tuned.

Scrivener

Gestern zog die Nachricht über die neue iOS-Version von Scrivener durch die Blogs. Da ich vom MacHeist noch eine Seriennummer für den Mac hatte, habe ich mir das Programm etwas genauer angesehen.

Ich habe vor kurzem Ulysses (für Mac) gekauft und die beiden Programme werden des öfteren miteinander verglichen: die Vergleich sind aber grundsätzlich unfähr. Die Ansätze sind grundverschieden. Scrivener ist das weitaus umfangreichere Programm; dies zeigt sich sehr deutlich in gesamten Auftreten: endlos verschachtelte Menüs, Kontextmenüs, Buttons ohne Ende. Man wird ein wenig erschlagen. Ulysses hingegen möchte nur Eines: das Schreiben so einfach wie möglich gestalten. Alles wirkt aufgeräumt und die Werkzeuge rücken in den Hintergrund.

Ich bin mit Ulysses mehr als glücklich und schreibe meine Texte dort sehr gerne. Scrivener ist nicht das richtige Tool für mich – für komplexe Aufgaben gibt es aber bestimmt Anwendungsfälle.